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Painters of the Dodo - Künstler die den Dodo malten

Der Drontenvogel, Gemälde von Gysbert Hondecoeter aus Velhagen und Klasing 1910
Gemälde von Roland Savery (1576 - 1639) Flämischer Maler

1.Mose 2, 5 - 25:

Als Gott, der Herr, Himmel und Erde gemacht hatte, wuchsen zunächst keine Gräser und Sträucher, denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Außerdem war niemand da, der den Boden bebauen konnte.
Nur aus der Tiefe der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden.
Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig.
Dann legte Gott, der Herr, einen Garten im Osten an, in der Landschaft Eden, und brachte den Menschen, den er geformt hatte, dorthin.
Viele verschiedene Bäume ließ er im Garten wachsen. Sie sahen prachtvoll aus und trugen köstliche Früchte. In der Mitte des Gartens standen zwei Bäume: der Baum, dessen Frucht Leben schenkt, und der Baum, der Gut und Böse erkennen läßt.
Ein Fluß entsprang in Eden und bewässerte den Garten. Dort teilte er sich in vier Arme:
Der erste Fluß heißt Pischon, er fließt rund um das Land Hawila. Dort gibt es reines Gold, wertvolles Harz und den Edelstein Karneol.
Der zweite ist derGihon, er fließt rund um das Land Äthiopien.
Der dritte heißt Tigris, er fließt östlich von Assyrien. Der vierte ist der Euphrat.
Gott, der Herr, setzte den Menschen in den Garten von Eden. Er gab ihm die Aufgabe, den Garten zu bearbeiten und zu schützen.
Dann schärfte er ihm ein: "Von allen Bäumen im Garten darfst du essen,
nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen läßt. Sobald du davon ißt, mußt du sterben!"
Gott, der Herr, dachte sich: "Es ist nicht gut, daß der Mensch allein lebt. Er soll eine Gefährtin bekommen, die zu ihm paßt!"
Er formte aus dem Erdboden die Landtiere und die Vögel und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde. Genauso sollten sie dann heißen.
Der Mensch betrachtete die Tiere und benannte sie. Für sich selbst aber fand er niemanden, mit dem er leben konnte und der zu ihm paßte.
Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf über ihn kommen, entnahm ihm eine Rippe und verschloß die Stelle wieder mit Fleisch.
Aus der Rippe formte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen.
Da rief dieser: "Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht - wir gehören zusammen!" [1]
Darum verläßt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, daß die beiden eins sind mit Leib und Seele.
Der Mann und die Frau waren nackt, sie schämten sich aber nicht.

Landscape with Birds 1628, Kunsthistorisches Museum, Vienna

Kunsthistorisches Museum, Vienne.

Savery's painting, outmoded both in type and composition, adheres to the style of late Mannerism. Landscape as an imaginary combination of heterogeneous, natural and invented components, had by now been replaced by details of familiar surroundings, and animal images that seem to be taken straight from the pages of a zoological almanac had given way to portraits of domestic pets. Savery's painting calls for a close reading and an appreciative eye. His art lies in his scholarship and well-founded knowledge, reflecting the interest of the age in the natural sciences and exotic phenomena.

The new Dutch painting, on the other hand, calls for a more sensually perceptive and contemplative approach. In its narrative, the landscape with birds is comparable to those Flemish floral still lifes which, for a period, presented botanic diversity in great detail. Savery's compositional form has its origins in the paradise portrayals of the 16th century, in which Adam and Eve are shown in harmony with the animal world around them. Picturesque ruins in the manner of Maerten van Heemskerck are also common features, soon to be adopted by the Italianate landscape painters. Savery's prolific drawings are spontaneous and precise, individual studies which he then transferred to his paintings.

 

Paintings by Roelandt Savery

Oil painting with a dodo and two macaws - Natural History Museum, London
Oil painting entitled Das Paradies -Paradise, 1626, Gemäldegalerie Alte Meister, Berlin, Germany- Picture No. 2
Oil painting entitled Noah's Ark after the flood, Musée Saint - Denis, Reims Frankreich - France
Oil painting entitled Landscape with birds, Zoological Society, London, England
Oil painting entitled Landscape with birds, 1628, Kunsthistorisches Museum, Wien - Vienna Austria
Oil painting entitled Orpheus charming the animals, Schloß Weißenstein Collection, Pommersfelden. Germany
Oil painting entitled Orpheus charming the animals, 1617, Mauritshuis Museum, The Hague, The Netherlands
Oil painting entitled Orpheus charming the animals, 1611, Gemäldegalerie Alte Meister, Berlin, Germany

 



Kaiser Rudolf II. († 1612) gilt als einer der wichtigsten Auftraggeber und Sammler seiner Zeit. Gebildet und kunstinteressiert beschäftigte er Künstler wie Bartholomäus Spranger, Hans von Aachen, Joseph Heintz, Anton, Georg u. Jacob Hoefnagel, Roelandt Savery, Hans, Paul Vredeman u. Adriaen de Vries. Er sammelte die großen italienischen und deutschen Meister des 16. Jahrhunderts und erweiterte seine Kunstkammer, deren artificiale und naturale Inhalte teils erhalten, teils durch Inventare überliefert sind, zu einem bedeutenden Denkmal späthumanistischer Gelehrsamkeit.

Erschlossen durch zwei große Ausstellungskataloge, eine Monographie zur Malerei am Hofe, umfangreiche Literatur zur Kunstkammer und diverse Studien zu einzelnen Werken, bietet die Hofkunst um Rudolf II. die Möglichkeit, Werke, Tendenzen und Probleme der nordalpinen Kunst um 1600 zu behandeln. Das gelehrte Mäzenatentum Rudolfs und seiner Berater ermöglicht zugleich, das Verhältnis zwischen späthumanistischer literarischer Bildung, Naturwissenschaft und Kunst zu beleuchten.

Images of the Dodo - Bilder der Dronte

Moderne Dodos von Lisa Sheffield Miller

 

Copyright Dodohaus Berlin 2004